Kundgebung, Demonstration und Fest zum 1. Mai – die Jusos Braunschweig sind dabei

 
 

Bereits zum siebten Mal hat das Braunschweiger Jugendbündnis an den Veranstaltungen zum 1. Mai, dem internationalen ArbeiterInnenkampftag, teilgenommen. Nach der Maikundgebung in der Innenstadt haben die Jusos mit vielen weiteren Jugendorganisationen an einem Demonstrationszug in den Bürgerpark teilgenommen. Dort angekommen haben sie sich an der Festveranstaltung zum 1. Mai mit einem Infostand beteiligt, an dem sich zahlreiche Besucher*innen über die Arbeit der Jusos informiert haben.

 

Die Hauptrede zum 1. Mai hat Prof. Dr. Klaus Dörre von der Universität Jena gehalten. Er hat die Bedeutung dieses Tages in Zeiten von sinkenden Löhnen und zunehmender befristeter Beschäftigung unterstrichen. Zuvor hatte bereits der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth, ein Grußwort an die mehreren hundert Teilnehmer*innen gerichtet. Anschließend hat sich ein Demonstrationszug aus unterschiedlichen politischen Gruppierungen in Richtung des Bürgerparks in Bewegung gesetzt. Auch die Jusos Braunschweig haben mit Fahnen und Juso-T-Shirts Präsenz gezeigt. Auf dem anschließenden internationalen Fest haben sich die Besucher*innen nicht nur über die Arbeit der verschiedenen politischen Gruppen informieren können, sondern es wurden auch Speisen und Getränke aus unterschiedlichen Ländern angeboten. Auch Künstler*innen und Musiker*innen sind aufgetreten.

In einem gelungenen Fest bei sonnigem Wetter ist es jedoch nicht nur um die Rechte von Arbeitnehmer*innen gegangen. „Mit dem internationalen Fest haben die unterschiedlichen politischen Gruppierungen heute ein deutliches Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz gesetzt“, macht Jana Kurz, stellvertretende Vorsitzende der Braunschweiger Jusos deutlich. Dem pflichtet ein weiteres Mitglied der Braunschweiger Jusos, Eike Vogt, bei: „Der Tag der Arbeit hat auch im Jahr 2017 noch eine große Bedeutung. Denn die Veranstaltungen zum 1. Mai sind keine Folklore. Gerade in einer sich immer schneller wandelnden Arbeitswelt müssen Arbeitnehmer*innenrechte neu erkämpft werden“. Die Arbeiter*innenbewegung hat in ihrer etwa 150-jährigen Geschichte viel erreichen können, unter anderem eine deutliche Reduktion der Arbeitszeiten und bessere Arbeitsschutzbestimmungen. „Allerdings stellen uns Entwicklungen wie die Industrie 4.0 vor neue Herausforderungen, auf die Gewerkschaften und Parteien Antworten finden müssen“, so Vogt weiter. Über diese und andere Themen haben die Jusos Braunschweig im Bürgerpark informiert.

 


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