StartKampagne Europa 2004

Kampagne Europa 2004

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Im Vorfeld der Europawahl 2004 wird es ein eigenständiges Projekt Europa im Juso-Unterbezirk Braunschweig geben.

Wir wollen allen Jusos und Interessierten die Möglichkeit geben, sich verstärkt mit dem Thema Europa auseinanderzusetzen. Ziel des Projektes ist es, neben der politischen Gestaltung und Partizipation auch zu vermitteln, warum das Thema Europa so wichtig und interessant ist.

Für eine gemeinsamen Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP)
Die Debatte um den Irak Krieg hat die Wichtigkeit einer gemeinsamen Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) verdeutlicht. Eine GASP soll nicht den Wettstreit mit den USA um die Vormachtstellung in der Welt anheizen, sondern durch ein geschlossenes Europa, Einfluss auf die Politik der USA zu nehmen. Wesentliches Ziel der GASP soll die Verwirklichung von Frieden und internationaler Sicherheit sein.

Für eine gemeinsame Europäische Sozial und -Beschäftigungspolitik
Wir Jusos betrachten dabei die Sozialpolitik als ein zentrales europäisches Instrument zur Herstellung und Sicherung von sozialer Gerechtigkeit und Wohlstand. Die Herstellung des Primats von Arbeitnehmerinteressen gegenüber den Kapitalinteressen ist dabei nur mit einer starken sozialdemokratischen Fraktion im europäischen Parlament möglich.

Weiter wollen wir uns mit dem Verfassungskonvent beschäftigen
Die Globalisierung und das Zusammenwachsen des europäischen Kontinents stellen die europäische Sozialdemokratie vor neue Herausforderungen. Wir Jusos wünschen uns ein solidarisches Europa, in dem alle EU-Bürger in sozialer Sicherheit am Wohlstand teilhaben können. Aus sozialen und wirtschaftlichen Gründen darf es deshalb keine Zwei- Klassen-EU geben. Eine europäische Sozialpolitik ist notwendig, damit alle EU-Bürger zu einheitlichen, fairen Konditionen arbeiten und leben können und der Mensch im Mittelpunkt steht. Diese Rechte müssen unserer Meinung nach in einer Europäischen Verfassung verankert sein.

Europa-Newsletter 2004
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Rund um die Uhr für Europa aktiv
Startkonferenz Bochum 2003 Klein

"Wir wollen für ein weltoffenes und friedliches Europa eintreten", sagt William Labitzke. Und weil dem 24jährigen das tolerante Miteinander persönlich am Herzen liegt, wird er in der nächsten Zeit etwas weniger Badminton und Fußball spielen: Zusammen mit fast zwanzig weiteren jungen Menschen wird er stattdessen kräftig Europa-Wahlkampf in seinem Studienort Braunschweig machen: "Uns ist es wichtig, die sozialdemokratischen Ideen in Europa zu stärken", erklärt er. Dort müssten sie weiter gefestigt und etabliert werden.

"Mit dem Spitzenkandidaten Martin Schulz hat die SPD einen Politiker ins Rennen geschickt, der viele Menschen hinter sich vereinen kann, weil er ihre Sprache spricht", ist William Labitzke optimistisch. Der Maschinenbau-Student, der das Junge Team leitet, sieht zudem in der "Standkraft, die Martin Schulz gegenüber Berlusconi bewiesen hat, einen Vorzug, den die Wählerinnen und Wähler zu schätzen wissen".

In Gesprächen mit anderen jungen Menschen will das engagierte Team in seiner Region deutlich machen, welche Chancen die Erweiterung der EU für die Bürgerinnen und Bürger bringt. Neben solchen inhaltlichen Fragen gibt es beim Jungen Wahlkampfteam Braunschweig natürlich auch jede Menge Aktion: der Sport hat bei den Teamlern einen hohen Stellenwert: Fußballturniere und Streetvolleyball gehören beispielsweise zu den vielen Aktionen, mit denen sie Jugendliche auf Politik aufmerksam machen wollen. Im Sommer liefen die jungen Aktiven in den orangefarbenen T-Shirts beim Braunschweiger Volkslauf mit, wie das Foto zeigt.
Denn das Junge Wahlkampfteam Braunschweig fand sich bereits im vergangenen Jahr zusammen, um den Bundestagswahlkampf tatkräftig zu unterstützen. Dabei arbeiteten sie von Beginn an eng mit zwei Bundestagsabgeordneten zusammen: mit Hubertus Heil aus Peine und Carola Reimann aus Braunschweig. Beide haben die Gründung des Jungen Teams gefördert und sich bei der Auftaktveranstaltung den Fragen der jungen Menschen gestellt. Politiker hautnah zu erleben gehört also zur Erfolgsstory des Jungen Wahlkampfteams Braunschweig.

Und originelle Ideen: "Neben den Braunschweigern, die man tagsüber erreichen könnte, wollten wir im Bundestagswahlkampf natürlich auch diejenigen treffen, die nachts unterwegs sind" so Kai Florysiak. Der 26jährige studiert Erziehungswissenschaften und hat das Team mit aufgebaut. "So entwickelten wir die Idee, mit einem 24-Stunden-Stand einen ganzen Tag und eine Nacht lang präsent zu sein, und all diejenigen zu treffen, die morgens um halb sechs aus der Kneipe kommen. Der Erfolg war groß, so dass es eine vergleichbare Aktion auch im Europawahlkampf wieder geben wird."

Wer Lust bekommen hat, bei diesen pfiffigen und kreativen jungen Leuten mitzumachen, kann genauere Informationen unter www.jusos-bs.de abrufen.

Aus: europakampa.de, im Dezember 2003



 

 
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