Europaempfang mit Matthias Wehrmeyer
07. Mai 2009
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Gemeinsam mit den JungsozialistInnen und dem Arbeitskreis für Migrationsfragen lud der SPD-Unterbezirk Braunschweig am vergangenen Mittwoch zu einem Europa-Empfang ein. Gastredner war Matthias Wehrmeyer, der SPD-Kandidat für das Europaparlament. Der 52-Jährige warb im restlos gefüllten Volksfreundsaal dafür, am 07. Juni die SPD zu wählen, um die soziale Dimension der Europäischen Union zu stärken.
Wehrmeyer wies in seiner Rede darauf hin, dass alle EU-Bürgerinnen und Bürger bei der Europawahl in der gesamten Gemeinschaft das Wahlrecht besitzen. „Das bedeutet für über 100.000 nichtdeutsche EU-BürgerInnen in Niedersachsen, dass sie hier vor Ort wählen können und nicht in ihr Heimatland reisen müssen, um ihre Stimme abzugeben.“, so Wehrmeyer weiter.
Um an der Europawahl teilzunehmen, müssen in Braunschweig lebende EU-BürgerInnen, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, sich bis zum 17. Mai beim Wahlamt in der Reichsstraße 3 in das Wählerverzeichnis eintragen lassen.
Der Peiner Europakandidat warb an dem Abend für ein starkes, soziales und integrationsfreundliches Europa. „Nur mit einer starken SPD im Europäischen Parlament können die Weichen wieder in Richtung auf eine soziale Europäische Union gestellt werden“, betonte er die Zielsetzung der Sozialdemokraten.
Die bevorstehende Wahl sei für Braunschweig, die Region und ganz Europa ausgesprochen wichtig, führte der Verwaltungsjurist Wehrmeyer weiter aus. Er wolle sich darum für eine starke Vertretung der Region Braunschweig im Europaparlament einsetzen. Viele praktische Vorteile, wie der nun mehr als 60 Jahre währende Frieden in Europa oder die Reisefreiheit im Schengen-Raum würden oft als selbstverständlich angesehen. Er wolle in seinem Wahlkampf auch klarmachen, dass dies großartige und keineswegs selbstverständliche Errungenschaften der Europäischen Einigung seien.
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