Europa-Event „Europe: turn left!“ – die Jusos Braunschweig waren dabei

 
 

Vom 07. bis 09.04.2017 hat im Landschaftspark Duisburg-Nord unter dem Motto „Europe: turn left!“ ein europapolitischer Kongress stattgefunden, zu dem die Jusos, die DGB Jugend NRW, die Sozialdemokratische Partei Europas sowie SJD – die Falken eingeladen hatten. Auch die Jusos Braunschweig sind vertreten gewesen, um drei Tage lang über europapolitische Themen zu diskutieren, an Workshops teilzunehmen und mit Genoss*innen aus dem Ausland ins Gespräch zu kommen. Ein weiteres Highlight ist der Auftritt des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz gewesen.

 

Martin Schulz ist bereits am ersten Kongresstag aufgetreten, um in einer emotionalen Rede für die Idee eines geeinten Europas zu werben. Die Europäische Union (EU) ermögliche Millionen Menschen ein Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand, diese Errungenschaften würden jedoch zunehmend durch Populist*innen und Nationalist*innen bedroht. Er hat daher eindringlich an seine vornehmlich jungen Zuhörer*innen aus verschiedenen europäischen Ländern appeliert, für ein starkes und geeintes Europa zu kämpfen. Auch durch Terroranschläge wie sie der Islamische Staat verübt dürfe man sich nicht einschüchtern lassen. Nachdem Martin Schulz unter tosendem Applaus verabschiedet worden war, ist der erste Kongresstag mit einer Party zu Ende gegangen.

Martin Schulz

Am Samstagvormittag sind verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten worden, wobei sich die Jusos Braunschweig für einen Besuch der Zeche Zollverein in Essen entschieden haben. Nach einer Führung über das Zechengelände hat am Ende ein großärtiger Überblick über weite Teile des Ruhrgebiets auf die Teilnehmer*innen gewartet. „Während des Besuchs auf der Zeche Zollverein wurden uns nicht nur die Ursprünge der Arbeiter*innenbewegeung veranschaulicht, sondern wir konnten auch den Strukturwandel im Ruhrgebiet hautnah miterleben“, so Eike Vogt, ein Teilnehmer aus Braunschweig. Zurück in Duisburg wurde es wissenschaftlich. In einer Diskussionveranstaltung haben sich mehrere Wissenschaftler*innen und Politiker*innen mit dem Publikum über die Austeritätspolitik und ihre teils katastrophalen Folgen für die Menschen in Europa ausgetauscht und auch Alternativen zu dieser Politik aufgezeigt. Am Abend des zweiten Tages ist die nordrheinwestfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft aufgetreten, die in ihrer Rede die Bedeutung Europas für ihr Bundesland hervorgehoben hat. Zu Ende gegangen ist der Tag mit einer Diskussionsveranstaltung über Reformvorschläge für die EU sowie einem Konzert.

Hochofen

Am Sonntagmorgen sind die Teilnehmer*innen bei einem gemütlichen Brunch untereinander ins Gespräch gekommen und haben einen gelungenen europapolitischen Kongress Revue passieren lassen. Im angenehmen Ambiente des Landschaftsparks Duisburg-Nord ist nicht nur deutlich geworden, welche immensen Vorteile die EU für jeden einzelnen mit sich bringt, sondern auch welche Missstände derzeit herrschen und wie sie beseitigt werden können. „Auch der Austausch mit Genoss*innen aus dem Ausland sowie die europapolitischen Reden von Hannelore Kraft und Martin Schulz waren für uns Höhepunkte“, sagt Eike Vogt aus Braunschweig. In mehreren Workshops ist außerdem eine gemeinsame Abschlusserklärung erarbeitet worden, die unter folgendem Link geöffnet werden kann:

https://www.europeturnleft.eu/declaration

 


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