„Heute schon in Geld gebadet?" - Jusos richten Infostand zur Vermögensungleichheit in der Gesellschaft aus

 
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Am 23. September 2015 hatten die Jusos Braunschweig einen Stand zu dem Projekt „Arbeit, Wirtschaft und Soziales“, welches von den Jusos aus der Region Braunschweig getragen wird. Unter dem Titel "Heute schon in Geld gebadet?“ machten die JungsozialistInnen auf die ungerechte Einkommens- und Vermögensverteilung in der Gesellschaft aufmerksam.

 

Geprägt wurde die Aktion unter anderem durch einen großen 40.000 Euroschein sowie durch ein Planschbecken, welches randvoll mit vielen goldenen Euromünzen aus Schokolade gefüllt war. Ziel war es, auf die Juso-Forderungen nach einer gerechten Umverteilung von Einkommen und Vermögen hinzuweisen. „Jede und jeder EinwohnerIn in Deutschland besitzt nämlich durchschnittlich 40.000 Euro Barvermögen“, erläutert die stellvertretende Juso-Vorsitzende, Laura Markurth. „Dabei gibt es viele Menschen, die dieses Geld nicht haben und gleichzeitig einen geringen Bruchteil der Gesellschaft, die über das Vielfache davon verfügen.“ Weiter ergänzt die 19-jährige die internationale Perspektive: „Dabei besitzt sogar nur 1% der Weltbevölkerung 48% des gesamten Vermögens der Welt.“

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Doch auch die feministische Perspektive kam bei der Aufklärungskampagne nicht zu kurz. „Es ist nach wie vor ein gesellschaftspolitischer Skandal, dass in einer aufgeklärten und reichen Industrienation wie Deutschland Frauen durchschnittlich 22% weniger Gehalt beziehen als Männer“, so Markuth weiter. Die Antworten der Jusos darauf sind unter anderem die Einführung einer Vermögenssteuer, die Erhöhung des Spitzensteuersatzes sowie die Überwindung von geschlechtsspezifischen Diskriminierungen in der Wirtschaft.

Abschließend zur Aktion zog Markurth ein positives Fazit: „Wir waren heute zahlreich als Jusos vertreten und kamen in viele Gespräche mit den BürgerInnen.“

 


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