Jusos Braunschweig verurteilen versuchte Störung einer Filmvorführung durch Neonazis in der Braunschweiger Nordstadt

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Gestern, am 09.09. haben Neonazis versucht eine Filmvorführung der AG gegen Rechts des Stadtjugendring im Haus Der Kulturen in der Braunschweiger Nordstadt zu stören.

Durch Hilfe der Polizei konnte verhindert werden, dass diese die Räumlichkeiten betreten konnten. Der Schock der, zum Teil auch Minderjährigen, BesucherInnen muss dennoch groß gewesen sein.

 

Die AG gegen Rechts des Stadtjugendring hat den Dokumentarfilm “Blut muss fließen“ im Haus der Kulturen gezeigt, nachdem der ursprüngliche Vorführort, die Neustadtmühle, aufgrund der Belegung minderjähriger Flüchtlinge nicht genutzt werden konnte.

Der Dokumentarfilm “Blut muss fließen“ beschreibt die Radikalität und die vernetzten Neonazistrukturen in Deutschland. Der Filmemacher hat sich dabei jahrelang unter eigener Gefahr inkognito in die Nähe von Neonazis, besonders während so genannter Rechtsrockkonzerte, gemischt um heimlich zu filmen.

Die Gruppe der Neonazis, die gestern die Filmvorführung stören wollten, zogen darauf per Spontandemonstration über den Mittelweg und Ludwigstraße parolenrufend durch die Braunschweiger Nordstadt. Ihre lautstarke Demonstration endete am Wohnhaus eines bekannten Aktivisten der JN Braunschweig in der Ludwigstraße.

Die Jusos Braunschweig zeigen sich erschocken über das gewaltsame Auftreten der Neonazis, gerade als Reaktion auf einen Film, der das gewaltbereite Auftreten von Neonazis beschreibt.

Trotz aller Einschüchterungsversuche seitens der rechten Seite ist zivilgesellschaftliches Engagement und Aufklärungsarbeit enorm wichtig und muss weiter gefördert werden.

Dieses Auftreten zeigt uns umso mehr, wie wichtig der antifaschistische Kampf ist.

Jusos Braunschweig

 


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